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Guiding für Angler mit Uli Beyer - Seite 3 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Uli Beyer   

 

1. Angelguiding am Möhnesee:

Der Möhnesee ist Ulis wichtigstes Guidinggewässer. Er wohnt auch dort... (Foto Ruhrverband)
Seit dem Sommer 2012 wohne ich am Möhnesee, wahrscheinlich einem der besten Hecht- + Barschgewässer Deutschlands. Im Jahr 2014 konnte ich in ersten Tests im Herbst/Winter auch wiederholt sehr schöne Fangerfolge auf Zander verbuchen. Dennoch ist der Zanderfang am Möhnesee eher als schwierig zu bezeichnen. Die Chance, einen besonders schönen Fisch zu fangen, ist aber sehr gut, wenn die Bedingungen passen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es weniger kleinere Fische als in anderen Gewässern gibt. Es ist einfacher, einen Fisch über 70 cm zu fangen, als kleinere und manchem Gast ist diese Option sehr angenehm. Allerdings muß ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass nicht zu jeder Zeit ein Zanderguiding möglich ist. Bis zum 15.2. eines Jahres und ab dem 1.6. d.J. ist ein Zanderguiding denkbar. Bisherige gute Fangerfahrungen konnte ich insbesondere ab ca. Oktober machen. Die hier gezeigten Zanderbilder sind allesamt im November 2014 entstanden, als ich Zeit für entsprechende Nachforschungen und Experimente fand. Ob diese Serie fortzusetzen ist, kann ich nicht versprechen. Im Jahr 2015 war das Angeln auf Zander im Vorsee deutlich schwieriger, dafür gab es einige schöne Überraschungen im Hauptsee. Im Jahr 2016 gab es sogar sensationelle Raubfischfänge im August, als durch den Ruhrverband auf künstlichem Wege Sauerstoff in den See eingeleitet wurde. Eine Talsperre ist ein künstliches Gewässer und von vielen Gegebenheiten abhängig. DAHER: Jedes Jahr ist anders und empfehlen würde ich, Hechte und Barsche, im Sommer gern auch die fantastischen Maränen (mit selbst entwickelter Spezialmethode!) in den Focus zu stellen. Zander sind und bleiben eine Besonderheit im Möhnesee!

Zeitweise ist bei uns am Möhnesee auch der Barschfang exzellent, aber offen gestanden ist das nicht meine Lieblingsangelei. Ich praktiziere dies nur auf ausdrücklichen Wunsch meiner Gäste.

Große Barsche im Möhnesee sind häufig fangbar, aber nicht Ulis SpezialgebietGroß und sehr bequem ist Ulis Möhneseeboot!
In einem neuen Aluminiumboot (Tomasco „Pikefighter“, 5 m lang), ausgestattet mit 3 komfortablen Sitzen und 2 starken E-Motoren beangeln wir gemeinsam den See. Bis zu zwei Gäste dürfen zu mir ins Boot steigen und können optimal von mir betreut den Möhnesee unsicher machen. Denkbar wäre auch eine umfangreichere Betreuung von mehr als 2 Anglern, die dann eigene Boote mit E-Motoren bekommen (nur auf Barsch + Hecht möglich!). Wir haben einige Leihboote, die wir zusätzlich einplanen können, sofern keine anderen Buchungen vorliegen. Auch in dieser Form kann dann ein gemeinsames Guiding für mehr als 2 Angler auf dem See stattfinden, bei dem selbstverständlich alle wichtigen Fragen und Fertigkeiten geklärt bzw. vermittelt werden können. Die Beißerei ist allerdings wegen des großen Futterangebotes, schwankender Wasserstände und starken Wettereinfluss manchmal launisch und der Fang eines Räubers ist dann recht anspruchsvoll. Besonders empfehlen können wir hier die Barschangelei in der wärmeren Jahreszeit. Diese findet mit Glück sogar an der Oberfläche mit Stickbaits + Poppern und in der Tiefe mit Drop-Shot-Montagen sowie geworfenen Wobblern + Jigs statt. Die Hechtangelei funktioniert mit verschiedenen Methoden im Frühjahr, Sommer + Herbst (bis ca. Mitte Dezember). Die Winterangelei (Dezember – Februar) testen wir noch. Momentan empfinde ich das Winterangeln als sehr schwierig und weniger empfehlenswert für Guidinggäste.

Wegen der recht großen Zahl an Räubern im Möhnesee sind die Fangaussichten zwar häufig sehr gut, aber der Fang besonders großer Räuber kann dennoch schwierig ausfallen und ist selten „planbar“. Eine recht einfache, häufig gute Möglichkeit für einen Einstieg wäre das Schleppangeln. Das ist zwar sehr aussichtsreich, empfinde ich aber als „zu gemütlich“ und weniger anspruchsvoll. Zeitweise sind gute Hechtfänge aber recht sicher möglich.

Pelagische Angeln mit Echolot ist am Möhnesee möglich
Nicht ganz einfach ist das neue, sogenannte „pelagische Angeln“, das ich Euch auch gern zeige. Allerdings kann hierbei immer nur ein Angler aktiv angeln. Es gilt hier, zwischen den Gästen abzuwechseln. Wir versuchen jedoch bevorzugt, mit Wurfködern den großen Hechtdamen auf die Schuppen zu rücken, so dass alle ordentlich zum Angeln kommen!

Die Guidingkosten pro Tag belaufen sich auf 295,- Euro für einen Teilnehmer und auf 340,- Euro für zwei Teilnehmer. Preise für das Mitangeln im Extra-Boot bzw. Angebote für 4er oder 6er Gruppen mit 1-2 Extra-Booten bitte gesondert erfragen!

Achtung: Wir möchten die Fischbestände am Möhnesee erhalten. Eine sehr selektive Fischentnahme ist deshalb zwingende Basis für unseren gemeinsamen Angelausflug.

Die Erlaubniskarte am Möhnesee sind im Guidingpreis nicht enthalten. Die Angelkarte kostet momentan 8,- Euro/Tag, 2-Tage 15,- Euro (Stand 2017, neuerdings auch online erhältlich). Weitere Angelinformationen zum Möhnesee findet Ihr auch auf der HP des Ruhrverbandes und in einem Möhnebericht von mir.

Außerdem bieten wir auch etliche terminlich fixierte Guidingtouren, Halbtagestouren mit anschließender Bootsnutzung allein für mehrere Personen am Möhnesee günstiger an. Hier könnt Ihr Euch auch zu zweit anmelden, sofern es freie Termine gibt. In der Regel sind diese Gruppenofferten sehr schnell ausgebucht, so dass immer eine frühe Entscheidung erforderlich ist. Bitte ruft uns hier für freie Kapazitäten und Buchungen direkt an unter 0231 445647.

Startpunkt für Guidingtouren ist immer unser Bootshaus am Möhnesee

Die Möhneseeangeltouren starten in der Regel „ab Bootshaus“ Nähe Staumauer, auf Zander starten wir bei mir zu Hause. Da es für Fremde schwierig ist, unser Bootshaus zu finden, treffen wir uns gern morgens bei mir zu Hause und fahren gemeinsam zum Wasser. Das dauert weniger als 10 Minuten

2. Guiding im Rheindelta in Holland

Zander sind im Rheindelta besonders häufig . . .
Seit 2009 fahren wir in das Rheindelta südlich von Rotterdam. Dieses Angelgebiet ist inzwischen auch durch meine Fänge,Videos und Publikationen recht populär geworden. Inzwischen ist es kein Geheimtipp mehr und zeitweise ist der Angeldruck sehr hoch. Neuerdings gibt es leider auch Gerüchte, dass dieses geniale Angelgebiet durch Versalzungen (Algenprobleme im Sommer) mit Nordseewasser zerstört werden soll. Die Netzfischerei soll eine Erlaubnis erhalten, ohne Fangquote den Fischfang zu betreiben, so dass ein Fortbestand dieser Angelmöglichkeiten in Frage steht. Ich habe dort wiederholt tolle Erfahrungen sammeln können. Dennoch ist es oft nicht einfach, die Fische dort ans Band zu bekommen. Das Deltagebiet ist riesig und häufig werden dort sehr kapitale Räuber gefangen – Zander, kapitale Barsche und vereinzelt auch Hechte gibt es dort. Auf meiner Website hier (die verflixte 78) könnt Ihr von unserem tollen Ausflug im Juni 2009 dorthin lesen. Auch in 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 waren wir dort wiederholt sehr erfolgreich: Einige Links zu Berichten dieser Angelei: Angeln in Holland, Tolle Erlebnisse in Holland + Tolle Erlebnisse 2. Teil und holländische Frühlingszander .
Meine Gäste haben im Delta wahre Hechtriesen fangen können
Das soll aber nicht Eure Erwartung sein, denn wir haben auch schwierigere Momente mit wenigen Bissen dort erlebt, so wie Angeln halt ist. Kapitale Zander und Monsterbarsche haben wir dort gefangen und mit Glück ist dann auch noch ein sehr großer Hechtfang möglich!
Ein wahrer Monsterhecht, den Uli im Rheindelta fangen konnteWahre Riesen gibt es, sind aber schwer zu fangen... Ein dicker Esox vom Oktober 2017
Ich selbst konnte dort im Jahr 2011 Hechte mit 1,34 m und 18,55 sowie 1,28 m und 18,2 Kg fangen. Seitdem gab es viele weitere Hechte jenseits der 15 Kilo-Marke und der letzte Fisch biss im Oktober 2017. Normal sind aber wie überall die Exemplare von 60-90 cm! Dort haben wir auch die Möglichkeit, ein phantastisches Ferienhaus anzumieten, vor dem wir unser Boot im Wasser „parken“ können. D.h., wir steigen morgens vom Frühstückstisch gleich ins Boot bzw. können auch gleich ohne große Zeitverluste früh starten! Die Kosten für das Ferienhaus sind saisonal recht unterschiedlich. Als grobe Kalkulationsgrundlage solltet Ihr pro Person, pro Nacht, ca. 40 - 55,- Euro rechnen. Da wir das Ferienhaus immer für eine Woche anmieten müssen, ist die Terminkoordination für weniger als 7 Tage immer etwas schwieriger. Wochenendtage sind teuerer als Wochentage. Buchungsspanne ist in der Regel Freitag bis Freitag (bzw. Montag - Freitag und Freitag - Montag). Das Ferienhaus ist genial, aber wir sind Selbstversorger und können uns z.B. aus einem nahe gelegenen Supermarkt versorgen. Denkbar ist auch ein Restaurantbesuch. Die besten Fangzeiten dort sind Februar, März, Juni, Juli, September, Oktober und November. Im Hochsommer gibt es dort leider keine gute Möglichkeit, den Fischen erfolgreich nachzustellen und wir sollten dann andere Gewässer aufsuchen. Die Guidingkosten pro Tag belaufen sich hier mit dem Motorboot auf 390,- Euro/Tag – auch teilbar durch zwei Personen.